Komplementärmedizin

 

Die ganzheitliche Betrachtung des Menschen, mit all seinen Nuancen, Eigenheiten und Individualitäten führt mich immer wieder zu den komplementärmedizinischen Methoden. Dieses Vorgehen ermöglicht mir eine deutliche Erweiterung der modernen Schulmedizin und bietet die Chance, eine auf die einzelne Person zugeschnittene, optimale Therapie zu finden.

Eine Kombination aus folgenden einzelnen Heilmethoden ist bei uns möglich:

Naturheilverfahren
Unter Naturheilverfahren wird ein Spektrum an unterschiedlichen Methoden zusammengefasst, die gemeinsam zum Ziel haben, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu
nutzen, um eine Genesung in die Wege zu leiten. Sie bedienen sich hierzu bevorzugt in der Natur vorkommender Mittel bzw. Reize.
Wir verwenden:
  • Phytotherapie (Einsatz von Pflanzenwirkstoffen)
  • Aromaöl-Therapien
  • Homöopathie
  • Misteltherapie
  • Diätetik (Ernährungsberatung)
  • bioidentische Hormontherapie
  • Mikrobiologische Therapie (Symbiose-Lenkung)
  • Schröpfkopf-Massage
  • Kinesiologie
  • Osteopathie
  • Ordnungstherapie / Psycho-Hygiene
  • Balneo-Therapie

Akupunktur
Aus der Sicht der chinesischen Medizin ist kaum eine Funktion des Körpers so vielschichtig wie die der weiblichen Fortpflanzungsorgane. Eine Vielzahl von Meridianen und Organen wirken beim harmonischen Zusammenspiel und beim Ablauf von Zyklus, Menstruation, Empfängnis und Schwangerschaft mit. Jede Abweichung kann zu einer Störung dieses Gleichgewichts und folglich zur Entstehung von gynäkologischen Beschwerden führen. Viele dieser weiblichen Beschwerden können mit der Akupunktur erfolgreich behandelt werden. Die Harmonisierung von der Lebensenergie (Qi) und Blut führt insbesondere zur Regulierung des weiblichen Zyklus und der menstruellen Blutung.

Zu den häufigsten gynäkologischen Diagnosen, die erfolgreich mit der Akupunktur behandelt werden können, gehören:
  • Menstruationsschmerzen
  • Zyklusunregelmäßigkeiten (ausbleibende, verspätete, zu häufige oder zu starke Blutungen)
  • Endometriose (Schmerzlinderung)
  • Fruchtbarkeitsstörungen (unerfüllter Kinderwunsch)
  • PMS (prämenstruelles Syndrom)
  • Migräne
  • Rückenschmerzen
  • Reizblase
  • Schwangerschaftserbrechen
  • geburtsvorbereitend ab der 36. Schwangerschaftswoche
  • Wechseljahrsbeschwerden
  • Schlafstörungen
Ich biete Ihnen die Akupunktur zur Therapie von allen oben genannten Beschwerden in einer gesonderten Sprechstunde an. Die Dauer und Häufigkeit der Behandlungen hängt von dem Ausmaß und Dauer der Beschwerden ab und muss individuell bewertet werden. Häufig ist eine Behandlung über mehrere Zyklen erforderlich. Die Kosten für die Akupunktur werden von den meisten privaten Versicherungen übernommen, gesetzlich versicherte Patientinnen müssen diese zumeist selbst tragen.

Kinesiologie
Die Angewandte Kinesiologie (Applied Kinesiology - AK) ist eine noch
recht junge Methode, die sich eines körpereigenen Rückmeldesystems bedient. Die Entdeckung der AK geht zurück auf den amerikanischen Chiropraktiker Dr. Goodheart, der im Jahre 1964 beobachtete, dass sich physische und psychische Vorgänge im Menschen auch im Funktionszustand seiner Muskeln widerspiegeln. Daraufhin entwickelte er ein einfaches und präzises Testverfahren, den Muskeltest (AK).

Diese ganzheitliche Therapiemethode arbeitet mit dem so genannten manuellen Muskeltest, welcher energetische Ungleichgewichte und Störfelder im Körper aufzeigt.
 Dazu wird die getestete Person aufgefordert, den zum Testen benutzten Körperteil (meist ein Arm oder ein Bein) gegen den Druck der testenden Person an seinem Platz zu halten. Die AK macht sich unter anderem auch das Energiemodell der chinesischen Akupunktur zunutze. Dieses beruht auf den Beziehungen zwischen den Energiebahnen im Körper (Meridianen) und bestimmten Organen.
Das Testergebnis ("verriegelt" oder "entriegelt") lässt Rückschlüsse auf eventuelle Energieblockaden und auf Einflüsse zu, denen die getestete Person gerade ausgesetzt ist. Dies funktioniert sehr klar und effektiv, da alle von uns gemachten Erfahrungen im Nervensystem und im Zellgedächtnis gespeichert werden. 
Zum Abbau und Ausgleich der Blockaden stehen dem Kinesiologen anschließend sehr unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung: Neben der Behandlung mit manuellen Techniken können pflanzliche Heilmittel, Nährstoffe, Homöopathika, Nährstoffe, Vitamine und Blütenessenzen durch AK „ausgetestet“ werden. Mittels Muskeltest kann demnach festgestellt werden, was zur Behebung der Blockade vom Körper gefordert wird. So lassen sich individuelle Therapiewege entwickeln und kürzere Behandlungszeiten erreichen. Auch verhilft dieses Vorgehen dem Betroffenen zu größerer Autonomie und Selbstorganisation.
Anwendungsbeispiele für Kinesiologie:
  • Hormonelle Ungleichgewichte
  • Narbentörfelder
  • Zahnmedizin, Materialunverträglichkeiten
  • Lebensmittel, Umweltnoxen, Schwermetalle, Medikamente
  • Allergien und Intoleranzen
  • Nährstoff-Austestung
  • Abbau von Ängsten und anderen Konflikten, Stressmanagement

Osteopathie
In der Osteopathie wird der Mensch als eine Einheit betrachtet, bestehend aus unzähligen Strukturen, die alle miteinander direkt oder indirekt in Verbindung stehen. Gelenke, Muskeln, Bänder und innere Organe, aber auch das zentrale Nervensystem und die emotionale Ebene dieser Gewebe stellen eine Einheit dar. Dies erklärt, warum Ursachen an einer Stelle oft zu Beschwerden in ganz anderen Körperregionen führen können.
Unser Körper ist bemüht, Gleichgewicht auf allen Ebenen der Gewebe aufrecht zu erhalten, um Gesundheit zu ermöglichen.
Treten Funktionsstörungen (zum Beispiel Schmer) im Körper auf, so behandelt der Osteopath nicht nur Gelenke, Bänder und Muskeln, sondern versucht durch besondere manuelle Techniken, Bewegungsverluste struktureller und emotionaler Art zu beseitigen, die Stoffwechsel-Situation in allen Geweben zu verbessern und somit die Selbstheilungskräfte im Organismus zu befreien.
In der Osteopathie wird also nicht nur die Krankheit, sondern immer der Patient in seiner Gesamtheit behandelt. Behandlung:
Eine osteopathische Behandlung dauert durchschnittlich 60 Minuten. Nach einer ausführlichen Anamnese erfolgen Diagnose und Therapie, indem der Osteopath mit den Händen die verschiedenen Gewebeschichten ertastet und eventuelle Bewegungseinschränkungen oder Spannungen spürt. Hierbei wird von der Annahme ausgegangen, dass erlebte Traumata und die Krankheitsgeschichte eines Individuums im Gewebe gespeichert werden. Dieser Vorgang führt zur Veränderung von Zusammensetzung, der Bewegungen von Körperflüssigkeiten und des Gewebes und führt dazu, dass Veränderungen „tastbar“ werden.
Mit speziellen manuellen Techniken werden die Spannungen korrigiert, die Gewebeflüssigkeiten angeregt und die körpereigenen Selbstheilungskräfte wieder aktiviert.

Zweck einer Osteopathiebehandlung ist primär nicht die Bekämpfung einer Krankheit oder eines Symptoms. Ziel ist es vielmehr, die Funktionsstörungen, die zu einer Krankheit führen können, zu lösen und so dem Körper zu helfen sein eigenes Gleichgewicht wieder zu finden.
Bei Säuglingen und Kindern hilft eine osteopathische Behandlung oft besonders schnell. Denn in keinem anderen Lebensabschnitt wächst und entwickelt sich der Mensch so rasant, wie in dem zwischen Geburt und Pubertät. Deshalb wirken sich innere und äußere Einflüsse in dieser Phase so entscheidend aus. Die Geburt, ob mit oder ohne Komplikationen, stellt für den Kopf und Nacken des Neugeborenen eine extreme Belastung dar. Evnetuelle Folgen können oft mit wenigen Griffen behoben werden.

Typische Anwendungsbereiche für Osteopathie sind:
  • Schwangerschaftsbedingte Rückenschmerzen
  • Ischias-Beschwerden
  • Probleme nach der Geburt (z.B. nach Dammschnitt, Kaiserschnittgeburten)
  • Migräne, Kopfschmerzen
  • Wirbelsäulenbeschwerden 
  • Bandscheibenprobleme
  • Haltungs- und Gelenkbeschwerden
  • Verdauungsprobleme
  • Sodbrennen
  • Ohrgeräusche
  • Schwindel
  • chronische Nasen-Nebenhöhlenbeschwerden
  • Asthma bronchiale 
  • Kiefergelenksprobleme
    Speziell bei Babys / Kindern:
  • Schreibaby 
  • Schädelasymmetrie
  • Lernstörungen oder Konzentrationsprobleme